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Urgeschichte

Vor 200 Millionen Jahren war das heutige Lonetal von einem tropischen Meer bedeckt, dessen Korallen- und Schwammriffe die heute noch sichtbaren hellen Felsen bildeten. Nach dem Rückzug des Jurameeres formten abfließende Wassermassen in der Kreidezeit und im Tertiär die einstige Ur-Lone. Diese mündete zunächst nahe der Alpen, später auf Höhe des heutigen Lonetals in ein subtropisches Meer, in dem sich Haie, Wale und andere Meerestiere tummelten.

Im Tal dieser Ur-Lone konnte sich eine faszinierende Tierwelt ausbreiten, die unsere frühesten Vorfahren dazu veranlasste, das Lonetal aufzusuchen. Dort fanden sie Nahrung, Schutz und Zeit – Zeit, die sie nutzen konnten, um sich geistig und kulturell zu entfalten.

Aus den Stoßzähnen von Mammuts schnitzten die Menschen im Lonetal vor über 30.000 Jahren die heute weltbekannten Elfenbeinfiguren vom Lonetal - die ältesten Kunstwerke der Menschheit.

Das Lonetal durchzieht im Norden die Gemarkung und ist durch viele bezeugte Funde aus mehreren Höhlen, der Bockstein-, Hohlenstein- und Vogelherdhöhle, bereits in der Steinzeit wechselseitig besiedelt gewesen.

Spektakulärster Fund dieser Kunstwerke ist der Löwenmensch, die weltweit einzigartige Elfenbeinfigur, entdeckt im Hohlenstein-Stadel im Lonetal.

Festangesiedelte Viehzüchter und Ackerbauern zogen sich noch in der Bronzezeit (Bandkeramikfunde) bei Gefahr in die Ringwälle (Schanzen) zurück. Die Kelten brachten das Eisen mit und verdrängten die angesiedelten Bewohner.

Landnot und klimatische Bedingungen brachten Mitte des 2. Jahrhunderts bis zum 6. Jahrhundert nach Christi europaweit die großen Völkerbewegungen mit der Zerschlagung des Imperium Romanum, des Kaiserreichs Rom. Seit dieser Zeit hatten sich hier die Sweben, auch Sueben, niedergelassen.

Bernstadt liegt mit seiner Gemarkung an der uralten römischen Heerstraße Langenau Geislingen (heutige Landesstraße L 1170). Diese Straße stellt seit früher Zeit die leichteste Querung der Schwäbischen Alb von der Donau ins Unterland dar.

Weitere interessante und ausführliche Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Internetseite des Lonetals unter www.lonetal.net.