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Bürgermeisteramt Bernstadt
Schmiedgasse 5
89182 Bernstadt

Telefon 07348 6024
Telefax 07348 5670
E-Mail info@bernstadt-wuertt.de

Aktuelle Meldungen

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und auch im Alb-Donau-Kreis gibt es Infektionen. Es handelt sich um eine dynamische Lage und weitere Fälle sind zu erwarten. Auf dieser Seite erhalten Sie fundierte Sachinformationen und aktuelle Hinweise.


Umfassendes Informationsangebot zum Coronavirus auf Webseite des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis

Umfangreiche Informationen zum Coronavirus, gegliedert nach Zielgruppen, wie z.B. Privatpersonen, Unternehmer und Landwirte, finden sich auf der Homepage des Alb-Donau-Kreises (www.alb-donau-kreis.de) unter dem Schwerpunktthema ‘Coronavirus‘. Auf der Seite sind auch Antworten auf häufig nachgefragte Themen und Links zu weiterführenden Informationsstellen zu finden. Die Informationen werden laufend aktualisiert und ergänzt.


Aktuelle Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die
Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)

Symbol PDF-Datei Corona-Verordnung (PDF, 70 KB) 
Symbol PDF-Datei Information Abfallentsorgung Coronainfizierter (PDF, 22 KB)


Informationen zum Coronavirus in leichter/einfacher Sprache

Symbol PDF-Datei Zet. Zeitung in leichter Sprache - Ausgabe 1 (PDF, 1,3 MB)


Rathaus ab Montag, 16. März 2020 nur noch eingeschränkt erreichbar

Das Coronavirus stellt uns alle vor eine neue, noch nie zuvor dagewesene Ausnahmesituation, welche uns Alle verunsichert. Auf Grund der aktuellen Lage stehen wir alle gemeinsam in der Verantwortung umso mehr besonnen und vernünftig zu handeln.

Um die Funktions- und Handlungsfähigkeit der Kommunalverwaltung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten, wurde der öffentliche Dienstbetrieb (Kundenverkehr) des Rathauses ab Montag, den 16.03.2020 bis auf weiteres eingestellt.

Die Schließung des Rathauses betrifft hierbei ausschließlich den persönlichen Kundenverkehr.

Dringende erforderliche Dienstleistungen sind weiterhin gewährleistet. So können die Bürgerinnen und Bürger im Bedarfsfall mit unseren Mitarbeitern während der Dienstzeiten per Telefon oder E-Mail in Kontakt treten, um abklären zu können, ob das Anliegen unabdingbar ist, verschoben werden kann, oder gar am Telefon bereits beantwortet werden kann. Die Mitarbeiter werden dies in jedem Einzelfall abklären. Nur wenn beide Optionen - Verschiebung oder Erledigung - am Telefon aufgrund der Dringlichkeit nicht möglich sind, kann ein Termin in der Verwaltung vereinbart werden.

Aktuelle Dienstzeiten:

Während dieser Dienstzeiten können Sie uns telefonisch, per Fax oder E-Mail erreichen:

Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag bis Donnerstag 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Schutzmaßnahmen:
Auf Verordnung der Landesregierung und der Ortspolizeibehörde wurden nachfolgende weitere Schutzmaßnahmen mit Wirkung vom 16.03.2020 getroffen:

  • Schließung der nachfolgenden öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde Bernstadt:
  • Kindertagesstätte Kirchenbühl und Riedwiesen
  • Grundschule
  • Kinderspielplätze
  • Riedwiesenhalle und Sportgelände Riedwiesen
  • Rathaus

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die zwingend erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der gesamten Bevölkerung und wünschen Ihnen allen, dass Sie gesund bleiben.


Einfach und wirksam: Hygiene-Regeln

Die Übertragung des Virus kann sehr schnell durch Niesen oder Anhusten erfolgen und von Hand zu Hand weitergegeben werden. Deshalb sollten die wichtigsten Hygieneregeln eingehalten werden. Wer sich daran hält, kann einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten.

  • Auf Händeschütteln ganz verzichten.
  • Niesen und Husten in die Armbeuge oder in Papiertaschentücher, die sofort entsorgt werden.
  • Möglichst nicht die Augen reiben oder ins Gesicht fassen.
  • Regelmäßig und gründlich die Hände waschen.


Informationen für Unternehmen

Was tun bei erkrankten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Welche Quarantäneempfehlungen gibt es? Wer trägt welche Kosten und wo gibt es Unterstützung?

Informationen zu diesen und anderen Fragestellungen rund um das Coronavirus sowie Kontaktdaten zu kompetenten Stellen erhalten Unternehmen unter anderem auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. und der Industrie- und Handelskammer Ulm:


Links zu aktuellen Informationen


Wie kann ich mich schützen?


Hygiene-Maßnahmen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) rät: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten:

Die fortlaufend aktualisierten Informationen des Robert-Koch-Instituts zu dieser und weiteren Fragen sind unter folgendem Link zu finden:

Die wichtigsten Hygiene-Tipps der BZgA:


Weitere Empfehlungen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen

  • Sozialkontakte minimieren. Besonders älteren Menschen wird empfohlen, seltener zum Einkaufen zu gehen.
  • Räume regelmäßig lüften.
  • Impfstatus gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkommission komplettieren (insbesondere Influenza und Pneumokokken).
  • Reisen nach Möglichkeit reduzieren, insbesondere in Risikogebiete.


Übertragungswege des Coronavirus

Die neuartige Atemwegserkrankung COVID-19 beruht nach dem derzeitigen Stand des Wissens auf einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Die Erkenntnisse zu den genauen Übertragungswegen dieses Coronavirus sind noch begrenzt. Allerdings sind die Übertragungswege eng verwandter anderer Coronaviren gut bekannt. Verschiedene Arten von Coronaviren lösen beim Menschen typischerweise gewöhnliche Erkältungskrankheiten aus. Darüber hinaus sind in der Vergangenheit andere Coronaviren, wie das SARS- und MERS-Coronavirus aufgetreten, die zu schweren Atemwegserkrankungen geführt haben.

Zielorgane von Coronaviren des Menschen sind vor allem die Atemwege. Der wichtigste Übertragungsweg ist eine sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen oder Tieren über Tröpfchen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden. Weiterhin können verschiedene Atemwegs-Erreger über Schmierinfektionen übertragen werden. Hierbei gelangen Erreger, die sich auf den Händen befinden, an die Schleimhäute der Nase oder des Auges, wo sie zu einer Infektion führen können.


Sind auch andere Übertragungswege möglich?

Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.


Kontaktpersonen und Risikogebiete

Was muss ich tun, wenn ich einen persönlichen Kontakt mit einer infizierten Person hatte?

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden: Gesundheitsamt Alb-Donau-Kreis


Was muss ich tun, wenn ich mich in einem Risikogebiet aufgehalten habe?

Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten - unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Nies-Etikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.


Wichtige Informationen für Kitas und Schulen

Angesichts der derzeitigen Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg informiert das Kultusministerium alle öffentlichen und privaten Schulen sowie alle Kindergärten und Kindergartenträger fortlaufend in Hinblick auf das Virus. Informationen für Schulen und Kindergärten

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat speziell für Grundschulen eine Info-Grafik erstellt, die anschaulich und leicht verständlich das richtige Händewaschen erklärt: Info-Grafik Richtig Händewaschen.

Auf der Webseite des BZgA finden Sie zahlreiche Printmaterialen, Infofilme und -grafiken zum Thema Hygiene: Mediathek des BZgA.


Wie gefährdet sind Menschen mit chronischen Erkrankungen und ältere Menschen? 

Personen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.
  • Welche Kombination von Risikofaktoren mit weiteren (Lebens-)Umständen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 darstellen, ist noch nicht hinreichend bekannt.


Schwangere Frauen

  • Schwangere scheinen nach bisherigen Erkenntnissen aus China kein erhöhtes Risiko gegenüber nicht schwangeren Frauen mit gleichem Gesundheitsstatus zu haben.


Das sollten Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf beachten

  • Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion (ausführlich beschrieben in Referenz 2: COVID-19: Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden ).
  • Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.
  • Erkrankte sollten rasch Kontakt aufnehmen zur Hausarztpraxis oder telefonisch zu anderen beratenden Stellen:
    - Beratung hinsichtlich individueller Maßnahmen
    - Beratung hinsichtlich labordiagnostischer Abklärung von COVID-19
  • Wenn in der näheren Umgebung (z.B. im privaten oder beruflichen Umfeld) Fälle von COVID-19 bekannt werden, sollte dies ebenfalls entsprechend mitgeteilt werden, um gezielte diagnostische Maßnahmen zu beschleunigen.


Hinweise zur Prävention und zum Management von Erkrankungen in Alten- und Altenpflegeheimen

  • Generell sollten die gleichen Prinzipien wie bei der Prävention bzw. beim Ausbruchsmanagement anderer Atemwegserkrankungen in Alten- oder Altenpflegeheimen zur Anwendung kommen (Epidemiologisches Bulletin 39/2013) und Checkliste für Gesundheitsämter (GÄ) und/oder Pflegeeinrichtungen (RKI, September 2013 )
  • Beim Auftreten von Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen sollte eine Abklärung auf SARS-CoV-2 erwogen werden
  • Hinweise für Besucher (z.B. Aushang) anbringen, dass sie das Altenheim nicht aufsuchen sollen, wenn sie eine akute Atemwegserkrankung haben.
  • Mitarbeiter mit akuten Atemwegserkrankungen sollten zu Hause bleiben.
  • Bei neu aufgenommenen Bewohnern sollte der Gesundheitsstatus erhoben werden, Personen mit Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen sind möglichst zu isolieren (s. unten).
  • Erkrankte Bewohner mit Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen sollten nach Möglichkeit isoliert werden. Wenn sie ihren Wohnbereich verlassen müssen, sollten sie einen Mund-Nasenschutz aufsetzen (sofern tolerierbar).
  • Generelle Informationen für Mitarbeiter, Bewohner und deren Besucher, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Bewohner zu schützen.
  • Hände-Desinfektionsmittel und Einmaltaschentücher sollten in allen Bereichen, auch den Wohnbereichen der Bewohner, bereit gestellt werden.
  • In der Pflege von Erkrankten mit Fieber oder Atemwegserkrankungen sollte den Empfehlungen entsprechende Schutzausrüstung verwendet werden.
  • Schutzausrüstung und Hinweise zu deren Benutzung sollten unmittelbar vor den Wohnbereichen platziert werden.
  • Mülleimer zur Entsorgung von Einmalartikeln sollten im Innenbereich vor der Tür aufgestellt werden.
  • Bei Übernahme durch bzw. Transfer in eine andere Einrichtung sollte eine Vorab-Information bezüglich Atemwegserkrankung bzw. auf COVID-19 verdächtige Erkrankung erfolgen.


Referenzen


Telefon-Hotlines

Landesgesundheitsamt
Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr telefonisch unter (0711) 904-39555.


Gesundheitsamt Alb-Donau

Das Gesundheitsamt ist bei dringenden Anliegen wie folgt zu erreichen:

  • Montag bis Freitag von 8:30 bis 16 Uhr Telefonnummer 0731/185-1050.

WICHTIG: Bitte rufen Sie die Notrufnummer 112 in Notfällen an. Wenn Sie Fragen zum Coronavirus haben, dann rufen Sie bitte eine der oben genannten Telefon-Hotlines an.


Weitere Informationen

Hygiene-Tipps
Achten Sie auf sich - und Ihre Mitmenschen! Schützen Sie sich und andere vor Krankheiten, die durch Viren übertragen werden: Infoblatt - Hygienetipps


Links zu weiteren Informationen